Johann Christoph Blumhardt

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Das Erste, was not tut, ist eine neue Bekehrung der Christenheit, jedoch in völligerer Art, als man’s im kleinen sieht. Dass dies wahr werde, muss ernstlicher gekämpft, biblischer gepredigt, dringlicher gebetet werden. Was hätten wir erst an Christus, wenn Sein Geist völlig in uns wirken würde! Dann würde die Verzagtheit aufhören, in die wir so oft verfallen, dann würde auch manches Murren und verdrossene Wesen zum Ziel kommen. Es wäre der Geist der Wahrheit wirksam, da würde vom Streit viel aufhören in der Christenheit; da würde man einiger sein, man würde den Sachen auf den Grund sehen und würde sich miteinander verständigen und würde am allerwenigsten aus vorübergehenden Missverständnissen Hass und Neid entstehen lassen. Denken wir, was das Evangelium für einen neuen Eindruck schnell wieder machte, wenn auf einmal durch die Gabe des Heiligen Geistes alle Konfessionen, alle Sekten und Spaltungen miteinander eins würden, soweit sie gläubig wären, mithin alle ihre trennenden Unterschiede fahren ließen, um nur miteinander der Liebe Jesu gewiss zu sein unter dem Genuss Seiner Herrlichkteit. Tag und Nacht sollten wir rufen: Herr, gib uns doch wieder den Heiligen Geist, damit Er uns eins macht, wie Du, Vater, mit dem Sohn eins bist!

[[Johann Christoph Blumhardt]]
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