Schlagwort: Israel

Einheitsgebet - Betrachtungen

19. BETRACHTUNG – Dein Blut komme über dein altes Bundesvolk und das Land seines Erbes

Es ist nicht eigenartig, das Alte Bundesvolk eigens zu erwähnen, obwohl es zu allen Menschen gehört. Aber so wie wir Christen innerhalb aller Menschen eine eigene Gruppe darstellen, muss auch das Alte Bundesvolk als eigene Gruppe wahrgenommen werden. Dabei entstanden beide nicht aufgrund menschlicher Absonderungsabsicht, sondern aufgrund göttlicher Berufung und Beauftragung. Die lagen einst am Anfang der Anfänge auf allen Menschen. Die Absonderung des Menschen von Gott, (um selbst göttlich zu werden),

Aktuelles

Kirchenspaltungen: Papst bittet um Vergebung

Papst Franziskus hat um Vergebung für die Kirchenspaltungen der Vergangenheit gebeten. Er bete darum, „dass wir die Wunden heilen, die wir den anderen Brüdern zugefügt haben“, sagte er am Mittwoch bei der Generalaudienz in Rom: „Ich bitte um Vergebung für das, was wir getan haben, um diese Spaltung noch zu vertiefen.“

Quatemberbote Nr. 252

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden

Jesus nennt den Himmel als den Ort des Willens Gottes. Wie im Himmel soll Gottes Wille auch auf Erden geschehen.
Meistens wird der Wille Gottes zuerst moralisch verstanden. Man meint ihn erfüllen zu können, wenn man sich in bestimmter Weise verhält, wenn man Gutes tut und Fehler vermeidet. Tatsächlich kennt das Neue Testament viele Worte, die solches nahelegen. Paulus schreibt an seinen Mitarbeiter: Das ist der Wille Gottes, eure Heiligung (1Thess 4,3; siehe auch 1Thess 5,18).

Impulse

Weg der Versöhnung

„Wir brauchen eine Theologie der Versöhnung: Gott liebt alle Menschen. Gott hat die Welt erschaffen. Gott hat am Kreuz die Welt mit sich versöhnt – und auch uns untereinander,“ sagte uns Dr.Salim Munayer auf der bereits erwähnten Reise im Frühjahr nach Israel.

Impulse

Zu Gast in Abrahams Herberge

Da stockt einem doch der Atem: In nächster Zeit sollen sich an die 15.000 (i.W. fünfzehntausend!) Menschen an einem Marsch zum Ölberg in Jerusalem beteiligen. Dieser Marsch soll ausgerechnet von einer Stadt im Palästinensergebiet ausgehen. Und zwar von Beit Jala aus, zwei Kilometer von Bethlehem entfernt. Nur: dazwischen verläuft die Grenze, die durch die meterhohe Mauer fast undurchdringlich geworden ist! Moslems, Juden und Christen, Palästinenser und Israelis, aber auch viele Teilnehmer aus anderen Ländern, sollten sich gemeinsam auf den Weg machen und für ein friedliches Miteinander demonstrieren und beten. Ist das nicht eine Utopie?

Impulse

Zeugnisse der Versöhnung

Die Nachrichten von Gewalt, Leiden und Tod reißen nicht ab. Menschen verfolgen und töten einander – nicht nur im Nahen Osten. Die Appelle und Resolutionen der Staatsmänner und Sicherheitskonferenzen dringen nicht durch. Dringen auch unsere Gebete nicht durch? Hört Gott nicht auf das Schreien der verwundeten, verwaisten und geängstigten Menschen? Auf viele Fragen gibt es keine Antwort. Bedrückende Ohnmacht breitet sich aus und möchte uns lähmen. Dass es angesichts dieser aktuellen Atmosphäre Menschen gibt, die die lebendige Hoffnung bewahren, ist ein großes Zeugnis. Kraft dieser Hoffnung wagen es kleine Zellgruppen und christliche Gemeinschaften, an Brennpunkten von Konflikten zu wohnen, zu beten und durch ihr Aushalten und Mitleben ein Zeugnis der Versöhnung zu geben. Sie sind “Botschafter Christi; Gott ermahnt durch sie, und sie flehen an Christi statt: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“

Impulse

Das unerschütterliche Reich Gottes

Wir leben in einer Umbruchs- und Wendezeit – geistlich, geistig und weltgeschichtlich. Die Menschheit und mit ihr die Christen und das Volk Israel gehen auf das “unerschütterliche Reich” zu, das der Profet Haggai einst ansagte:
“So spricht der Herr Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern” (Hag 2,6).