Weg der Versöhnung

Holger Bischof, Weiden i.d.Opf.

Wir brauchen eine Theologie der Versöhnung: Gott liebt alle Menschen. Gott hat die Welt erschaffen. Gott hat am Kreuz die Welt mit sich versöhnt – und auch uns untereinander,“ sagte uns Dr.Salim Munayer auf der bereits erwähnten Reise im Frühjahr nach Israel.
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Zu Gast in Abrahams Herberge

Ulrike und Gerhard Nemec, Veitsbronn

Da stockt einem doch der Atem: In nächster Zeit sollen sich an die 15.000 (i.W. fünfzehntausend!) Menschen an einem Marsch zum Ölberg in Jerusalem beteiligen. Dieser Marsch soll ausgerechnet von einer Stadt im Palästinensergebiet ausgehen. Und zwar von Beit Jala aus, zwei Kilometer von Bethlehem entfernt. Nur: dazwischen verläuft die Grenze, die durch die meterhohe Mauer fast undurchdringlich geworden ist! Moslems, Juden und Christen, Palästinenser und Israelis, aber auch viele Teilnehmer aus anderen Ländern, sollten sich gemeinsam auf den Weg machen und für ein friedliches Miteinander demonstrieren und beten. Ist das nicht eine Utopie?

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Auf dem Weg zum Unerschütterlichen

Walter Goll, Ottmaring

Ein Blick auf die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise

Dimensionen der Krise

Die Krise, die wir nun seit mehr als einem Jahr in mehreren Wellen erleben, ist nicht nur eine Finanz- und Wirtschaftskrise. Sie ist eine Erschütterung, die gesellschaftliche und geistliche Grundfragen aufwirft.

Eine Gruppe wirtschaftlich kompetenter Zukunftsforscher weist in einer Pressemitteilung vom Mai dieses Jahres nach, dass die Welt endgültig ihren die letzten 60 Jahre gültigen Bezugsrahmen verlässt. Alle Orientierungshilfsmittel, die bisher genutzt wurden, um Entscheidungen zu treffen über Investitionen, Rentabilität, Unternehmensansiedlungen usw. haben ihre Aussagekraft verloren.

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Kardinal Miloslav Vlk
Vom Leben als Fensterputzer und Bischof

Vom Leben als Fensterputzer und Bischof

Zitate aus: Also avanti! Dietlinde Assmus im Gespräch mit dem Erzbischof von Prag Miloslav

„In meinem heutigen Leben kann ich ein Versprechen einlösen, das ich an einem Wintertag in den 70er Jahren, in der Zeit, als ich Berufsverbot hatte, in den Straßen Prags formuliert habe: ‘Jesus, du hast für uns am Kreuz gelitten, und wir Christen verstehen oft gegenüber deinem Leiden die Rede vom Kreuz nicht. Wenn ich eines Tages frei bin und von neuem die Möglichkeit habe zu sprechen, will ich deine Erniedrigung verkünden und von deinem Kreuz reden’.“ Dieses Versprechen löst der heutige Kardinal Miloslav Vlk ein.

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