Schlagwort: Gebet

Quatemberbote Nr. 262

Adieu Entzauberung

Irgendetwas an diesem Gedicht von Joseph von Eichendorff spricht mich tief an. Ja, das Zauberwort, das alles zum Singen bringt. Doch irgendwie tun wir uns doch heute zunehmend schwer mit dem Märchenhaften und dem Zauber, oder? Mit dem Begriff „Entzauberung” ist unsere Zeit treffend zu umschreiben. Die Welt lässt sich rational erklären und es scheint vorbei zu sein mit den Geheimnissen.

Quatemberbote Nr. 261

Das Heilige den Heiligen

In unserer Zeit, da die Menschen die Eile in alle Lebensgebiete unbekümmert eindringen lassen, gilt diese Mahnung besonders ernst für das Eindringen in das Geheimnis des Glaubens auf den Altären der Kirche Jesu Christi. Ohne die wahrhaftige Erkenntnis des Leibes und Blutes Jesu Christi treten viele Menschen daher unwürdig an die Altäre der Kirche, und so kommt über sie das Gericht Gottes. Es geschah schon die Einsetzung des Altarsakramentes damals verborgen vor beinahe allen Erdbewohnern. In der Nacht des Verrats tat der Herr Jesus Christus vor den Augen seiner Jünger das Heilige, das seither in ununterbrochener Folge durch fast zwei Jahrtausende vor den Heiligen sichtbar geschehen und dabei doch immer ein tiefes Geheimnis des Glaubens geblieben ist.

Weiterführendes

Vom umfassenden Beten II

Vielleicht erscheint der Anspruch, umfassend zu beten, sehr hoch. Kann man das überhaupt? Manchmal erschrecke ich, wenn ich wahrnehme, wie sehr ich in meinen Gebeten doch immer wieder bei eigenen Anliegen oder denen meiner Gemeinschaft und meines Umfeldes hängen bleibe. Ist es möglich, dass die Anliegen Gottes tatsächlich auch zu meinen Anliegen werden? Ich spüre ja, dass es nicht einfach darum geht, andere Gebetstexte zu wählen: Es muss sich etwas in meinem kleinen, engen Herzen verändern. Es muss aufgebrochen werden, befreit aus meiner Eigenperspektive hin zur Weite der Liebe Gottes, die alle umfasst.

Weiterführendes

Vom umfassenden Beten I

Solange ein Mensch Kraft hat – Gesundheit an Leib und Seele, Herzenskraft oder Geistesstärke – solange lebt er wie selbstverständlich in seinen Räumen und mit seinen Zeiten. Fehlt aber die Kraft, weil einer krank, schwach oder erschöpft ist, wird Vieles im Leben auf einmal fraglich. Dann ist Gewohntes nicht mehr möglich und Vertrautes geht verloren. Doch dort, wo menschliche Möglichkeiten aufhören, ist Gott noch nicht am Ende. Im Gegenteil: Unsere Schwächen können Gottes Chancen sein, das Werk zu tun, das er mit uns und durch uns tun will. Deshalb bittet der Apostel für die ihm anvertraute Gemeinde: Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, wie überschwänglich groß seine Kraft an uns (ist)

Grundsätzliches

Aufruf zum ökumenischen Christusdienst

Der Aufruf Gottes zum Ökumenischen Christusdienst 1948 und heute.
Im August 1948 wurde die Schrift “Oekumenischer Christusdienst“ herausgegeben von den vier Männern Eugen Belz, Otto Siegfried von Bibra, Klaus Hess und Paul Riedinger. Nach langem Warten und Prüfen sahen sie sich genötigt, in der damaligen Nachkriegssituation dieses Zeugnis zu veröffentlichen. Vorausgegangen waren Zusammenkünfte schon während des Krieges, in denen mit einer Reihe weiterer Christen verschiedener

Gebete Hilfen

Bußgebet

Das nachfolgende Bußgebet möge eine Anregung und Hilfe sein zu einem umfassenden Gebetsdienst im Sinne des Oekumenischen Christusdienstes. Vor Gott stehen und sich beugen, um so die Last und Schuld des ganzen Gottesvolkes durch alle Zeiten hindurch Ihm zu bringen, hat seinen Ursprung bereits im Alten Bund. Die Propheten