Kategorie: Impulse

Impulse zum Thema

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    Was bedeutet „mit Maria?“

    In einer besonders schmerzlichen Phase meines Lebens – ich begleitete meine schwerkranke Mutter in ihren letzten Erdentagen – blieb ich eines Tages auf dem Weg zum Einkaufen unvermittelt stehen. Ein Gedanke hatte mich blitzartig getroffen: Du hast eine Schwester! Verwundert fand ich sogleich in meinem Innern eine Erklärung: Diese Schwester ist Maria, die Mutter Jesu. Auch sie begleitete ihr Leben lang den menschgewordenen Sohn Gottes – oft unter Schmerzen. Maria schien mir Schwester, unvergleichlich große Schwester, im Ja zu Gott, zu seinen Plänen, im Mit-Jesus-Gehen. Ihr Fragen ist mein Fragen:

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  • Dein Wille geschehe II

    Diese Vater-unser-Bitte ist uns allen vertraut. Wir sollen darum bitten, dass der Wille Gottes geschehe! Eine Schwierigkeit liegt darin, dass wir den Willen Gottes da gern annehmen, wo er unseren natürlichen Wünschen entspricht: wo unsere Gebete erhört werden, wo die Hilfe Gottes unserem Mangel abhilft und wo er zu unserem Ziel führt. In glücklichen Ereignissen sind selbst Sünder in der Lage, den Willen Gottes zu tun. Führung geschieht aber aus dem Glauben und in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes. Aber bringen wir es fertig, den Willen Gottes gleichermaßen auch in jenen Dingen anzunehmen, die für uns bedrückend und schmerzlich sein können?

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  • Dein Wille geschehe I

    In den letzten Tagen begegnete mir öfter der Text aus Jeremia 42. Dort geht es um die Bitte der kleinen in Jerusalem zurückgebliebenen Schar an Jeremia: Bitte und flehe zu Gott, er möge uns kundtun, welchen Weg wir einschlagen und was wir anfangen sollen. Sollen die Israeliten im Lande bleiben oder doch nach Ägypten ziehen, was nach menschlichem Ermessen sicherer erscheint? Sie versichern Jeremia, so zu handeln, wie es dem Willen Gottes entspricht.

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  • Zeugnisse der Versöhnung

    Die Nachrichten von Gewalt, Leiden und Tod reißen nicht ab. Menschen verfolgen und töten einander – nicht nur im Nahen Osten. Die Appelle und Resolutionen der Staatsmänner und Sicherheitskonferenzen dringen nicht durch. Dringen auch unsere Gebete nicht durch? Hört Gott nicht auf das Schreien der verwundeten, verwaisten und geängstigten Menschen? Auf viele Fragen gibt es keine Antwort. Bedrückende Ohnmacht breitet sich aus und möchte uns lähmen. Dass es angesichts dieser aktuellen Atmosphäre Menschen gibt, die die lebendige Hoffnung bewahren, ist ein großes Zeugnis. Kraft dieser Hoffnung wagen es kleine Zellgruppen und christliche Gemeinschaften, an Brennpunkten von Konflikten zu wohnen, zu beten und durch ihr Aushalten und Mitleben ein Zeugnis der Versöhnung zu geben. Sie sind “Botschafter Christi; Gott ermahnt durch sie, und sie flehen an Christi statt: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“

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  • Das himmlische Jerusalem

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Gott sehnsüchtig darauf wartet, dass seine Vollendung bald geschehen kann. Worauf wartet er wohl noch? Er könnte ja wahrhaftig seine schöne neue Welt alleine machen. Aber Gott ist anders. Er wartet auf seine Menschen. Er rüstet sie zu, um sie als das neue Jerusalem, die heilige Stadt, die Braut des Lammes in diese Schöpfung hineinzusetzen wie einst den Menschen in die erste Schöpfung. So wie damals der Mensch von Gott gebraucht wurde, so jetzt das neue Jerusalem. Zu diesem Ziel baut Jesus seine Gemeinde. Zu diesem Ziel ist sie immer noch in der Werkstatt der heiligen Dreifaltigkeit. Es dauert offensichtlich ein bisschen länger, dass wir passend werden und dass wir wirklich brauchbar werden, dass er mit uns regieren kann.

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  • Das Lamm

    Die Mitte des Reliefs nimmt das Lamm als die Leuchte des ganzen Kosmos ein. Das leuchtende Rot deutet an, dass die Vollendung der Heilsgeschichte Gottes nicht ohne Opfer Jesu Christi möglich sein kann. Das wiederum ist Glut der Liebe, die einem atomaren Kernreaktor gleicht. Verstärkt wird der Opfercharakter noch durch die Herzwunde in Form einer Quelle. Sie bildet den exakten Mittelpunkt des Reliefs. Daraus fließen zwei Ströme, der Strom des Blutes und der Strom des Wassers.

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  • Reich Gottes Zukunft

    “Noch einmal werde ich bebend machen nicht allein das Erdland, sondern auch den Himmel. Aber das Noch einmal macht die Verwandlung der Erschütterten zu Neugeborenen offenkundig, damit sie nicht mehr Erschütterte seien” (Hebr 12, 26f nach Codex Sinaiticus). Diese Aussage bezieht sich auf die Botschaft des Profeten Haggai: “So spricht der Herr der Heerscharen: Nur noch einmal werde ich den Himmel und das Erdland, das Meer und die Wüstenei erschüttern” (Hag 2,6). Der Profet spricht dies angesichts des zerstörten Tempels und verheißt die Zukunft des Reiches Gottes im Sinn des endgültigen Berges Zion und Jerusalems mit der unveränderlichen Gegenwart Gottes im Heiligtum.

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  • Das unerschütterliche Reich Gottes

    Wir leben in einer Umbruchs- und Wendezeit – geistlich, geistig und weltgeschichtlich. Die Menschheit und mit ihr die Christen und das Volk Israel gehen auf das “unerschütterliche Reich” zu, das der Profet Haggai einst ansagte: “So spricht der Herr Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern” (Hag 2,6).

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