Schlagwort: Fokolare.

Quatemberbote Nr. 253

Neues Land gewinnen

Seit etwa einem Jahr lebt Ideal Lukodi Okes, ein junger Fokolar aus dem Kongo, in Ottmaring. In eindrücklicher Weise erzählt er, wie die Begegnung mit Gott für ihn zu einer „Exodus-Erfahrung “ wurde, die ihn bis heute mutige Schritte in eine unbekannte Zukunft wagen lässt.

Gebete Impulse

Was bedeutet „mit Maria?“

In einer besonders schmerzlichen Phase meines Lebens – ich begleitete meine schwerkranke Mutter in ihren letzten Erdentagen – blieb ich eines Tages auf dem Weg zum Einkaufen unvermittelt stehen. Ein Gedanke hatte mich blitzartig getroffen: Du hast eine Schwester! Verwundert fand ich sogleich in meinem Innern eine Erklärung: Diese Schwester ist Maria, die Mutter Jesu. Auch sie begleitete ihr Leben lang den menschgewordenen Sohn Gottes – oft unter Schmerzen. Maria schien mir Schwester, unvergleichlich große Schwester, im Ja zu Gott, zu seinen Plänen, im Mit-Jesus-Gehen. Ihr Fragen ist mein Fragen:

Grundsätzliches

Ökumene – Abbruch oder Aufbruch

Das Wort „Ökumene“ weckt in mir zwiespältige Gefühle. Einerseits gute: die haben mit Liturgie und Gottesdienst, mit persönlichen Begegnungen und Freundschaften zu tun. Ökumene ist ein großes Geschenk für jene, die wachsen wollen in ihrem Glauben, die den Reichtum des Christentums suchen und sich an ihm freuen können. Denn es gibt viel Schönes: die Ikonostase einer russisch-orthodoxen Kirche, die gesungene Vesper der Anglikaner, die armenische Liturgie, die Gospeltradition schwarzer Christen, und so weiter.