Kategorie: Grundsätzliches

»Hier finden Sie Grundsatzartikel zum Thema “Oekumenischer Christusdienst”

Grundsätzliches

Fremdes zulassen und schätzen II

Entdeckung der einen Kirche Jesu Christi ist für mich immer ein Gnadenhandeln Gottes. Solches Entdecken (Aufdecken) bleibt wachstümlich und bedarf deshalb eines fortwährenden lebenslangen Bekehrungsprozesses. Es bleibt die Herausforderung einer kontinuierlichen Hinkehr und bußfertigen Hinwendung, durch den Heiligen Geist gewirkt, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollen Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi…

Grundsätzliches

Fremdes zulassen und schätzen I

Ich bin in einer römisch katholischen Familie in einem Dorf am Niederrhein geboren. Die Bevölkerung unseres Ortes ist etwa zur Hälfte katholisch, zur Hälfte evangelisch (Landeskirche). Man kennt sich und doch geht jeder in seine eigene Kirchengemeinde. Meine Familie war schon seit Generationen in der röm.-kath. Kirche eingebunden, und somit auch verbunden. Ich selbst fand meinen Platz dort in der Pfarrjugendarbeit und im Engagement für die Kirchengemeinde. Die Gemeinde war mir vertraut, und ich kannte viele Menschen. Ich bin dort zu Hause. Ortsgemeinde und röm.-kath. Kirche bilden den Rahmen und ich fühle mich als Teil der weltumspannenden Kirche Jesu Christi.

Grundsätzliches

Blickwechsel

Ich halte es für ein Risiko, die Aufmerksamkeit unsrer Leser auf den Leib Christi richten zu wollen. Das ist doch kein brennendes Thema! Aktuelle Veröffentlichungen und Vorträge gehen von Themen aus, die dem Menschen in seiner Befindlichkeit und gesellschaftlichen Lage auf den Nägeln brennen.
Warum riskieren wir einen Blickwechsel?

Edit
Grundsätzliches

Aus der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche

Es ist unser gemeinsamer Glaube, dass die Rechtfertigung das Werk des dreieinigen Gottes ist. Der Vater hat seinen Sohn zum Heil der Sünder in die Welt gesandt. Die Menschwerdung, der Tod und die Auferstehung Christi sind Grund und Voraussetzung der Rechtfertigung. Daher bedeutet Rechtfertigung, dass Christus selbst unsere Gerechtigkeit ist, derer wir nach dem Willen des Vaters durch den Heiligen Geist teilhaftig werden. Gemeinsam bekennen wir: Allein aus Gnade im Glauben an die Heilstat Christi, nicht auf Grund unseres Verdienstes, werden wir von Gott angenommen und empfangen den Heiligen Geist, der unsere Herzen erneuert und uns befähigt und aufruft zu guten Werken.

Grundsätzliches

Aufruf zum ökumenischen Christusdienst

Der Aufruf Gottes zum Ökumenischen Christusdienst 1948 und heute.
Im August 1948 wurde die Schrift “Oekumenischer Christusdienst“ herausgegeben von den vier Männern Eugen Belz, Otto Siegfried von Bibra, Klaus Hess und Paul Riedinger. Nach langem Warten und Prüfen sahen sie sich genötigt, in der damaligen Nachkriegssituation dieses Zeugnis zu veröffentlichen. Vorausgegangen waren Zusammenkünfte schon während des Krieges, in denen mit einer Reihe weiterer Christen verschiedener