Schlagwort: katholisch

Grundsätzliches

Fremdes zulassen und schätzen II

Entdeckung der einen Kirche Jesu Christi ist für mich immer ein Gnadenhandeln Gottes. Solches Entdecken (Aufdecken) bleibt wachstümlich und bedarf deshalb eines fortwährenden lebenslangen Bekehrungsprozesses. Es bleibt die Herausforderung einer kontinuierlichen Hinkehr und bußfertigen Hinwendung, durch den Heiligen Geist gewirkt, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollen Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi…

Grundsätzliches

Fremdes zulassen und schätzen I

Ich bin in einer römisch katholischen Familie in einem Dorf am Niederrhein geboren. Die Bevölkerung unseres Ortes ist etwa zur Hälfte katholisch, zur Hälfte evangelisch (Landeskirche). Man kennt sich und doch geht jeder in seine eigene Kirchengemeinde. Meine Familie war schon seit Generationen in der röm.-kath. Kirche eingebunden, und somit auch verbunden. Ich selbst fand meinen Platz dort in der Pfarrjugendarbeit und im Engagement für die Kirchengemeinde. Die Gemeinde war mir vertraut, und ich kannte viele Menschen. Ich bin dort zu Hause. Ortsgemeinde und röm.-kath. Kirche bilden den Rahmen und ich fühle mich als Teil der weltumspannenden Kirche Jesu Christi.

Erläuterungen zum Einheitsgebet

Einführung

Dieses Einheitsgebet hat viele Menschen – einzelne und Gemeinschaften – durch das letzte Jahrhundert begleitet. Als im Jahr 1908 Brüder vom gemeinsamen Leben ein stilles Haus in der Altstadt von Zürich bezogen, übte der Vorsteher der kleinen Gemeinschaft, Gotthilf Haug, eine Gebetsweise, aus der später dieses heute weitverbreitete Elfuhrgebet wurde.