Kategorie: Erläuterungen zum Einheitsgebet

Im Einheitsgebet oder Elfuhrgebet wird das Anliegen zur Geschwisterlichkeit im Heiligen Geist zum Ausdruck gebracht.

  • Einführung

    Dieses Einheitsgebet hat viele Menschen – einzelne und Gemeinschaften – durch das letzte Jahrhundert begleitet. Als im Jahr 1908 Brüder vom gemeinsamen Leben ein stilles Haus in der Altstadt von Zürich bezogen, übte der Vorsteher der kleinen Gemeinschaft, Gotthilf Haug, eine Gebetsweise, aus der später dieses heute weitverbreitete Elfuhrgebet wurde.

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  • Herr Jesus Christus…

    Luitpold Schatz Die Verbindung dieser drei Namen finden wir im Neuen Testament an sieben Stellen; darunter in nachstehenden Texten: So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat. Apg 2,36 Wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er sei der Herr. 2 […]

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  • …beten Dich an…

    Nach der Anrede “Herr Jesus Christus” verstärken die folgenden Worte “wir beten dich an” die Zielrichtung, in der das Gebet verstanden werden soll. Es ist daher gut, wenn dem gemeinsamen Beten einige Minuten der Stille vorausgehen, um in diese Ausrichtung einzugehen.

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  • …dein Opfertod…

    „… denn durch deinen OPFERTOD“ Agnes Heß Es wird viel geopfert in der Welt. Es werden viele Tode gestorben. Was lässt uns trotzdem Tag für Tag staunend anbeten über einem Geschehen, dessen Abgründe wir nur wenig verstehen und kaum ertragen? Das kleine Wort “Dein” Opfertod

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  • …Welt erlöst…

    Das Einheitsgebet beginnt mit einem Siegesruf: “Alle Ehre gehört Jesus Christus; denn durch Ihn ist die Welt erlöst!” Wer sich so ausrichtet und diese Wahrheit bekennt, wird von allem falschen Aktionismus befreit. Der Mensch muss die Welt nicht erlösen. Er kann es auch gar nicht.

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  • …dein Blut komme über uns…

    Ein tiefer Riss trennt das Gottesvolk des alten und des neuen Bundes. Für Jesus war er absehbar. Jesus sagte voraus: „Selig ist, wer sich nicht an mir ärgert“ (Mt 11,6). Der Konflikt spitzte sich zu, als die Volksmenge in Jerusalem vor Pilatus schrie: „Lass ihn kreuzigen… Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“ (Mt 27,25) Wie ein Fluch mit verheerender Wirkung für unzählige Menschen ziehen diese Worte durch die Weltgeschichte.

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  • …und unsere Kinder

    Jahrelang habe ich diesen Satz mit gebetet und als Mutter selbstverständlich an unsere Kinder gedacht. Aber in meinem persönlichen Gebet habe ich konkrete Bitten für sie in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen vor Gott gebracht. Erst allmählich wurde mir bewusst, dass ich meinte, Gott immer wieder Lösungsvorschläge für die Probleme unserer Kinder vorbringen zu müssen.

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  • …über alle Menschen

    Beten für alle Menschen, noch mehr, die in Christus bereits geschehene Erlösung in Verbindung bringen mit allen Menschen, ohne jegliche Ausnahme – das ist die Absicht dieses Abschnitts des Einheitsgebetes. Ist das ein realistisches Anliegen, praktikabel und sinnvoll? Sind das einfach nur fromme Wünsche? Aller Menschen in dieser Weise persönlich zu gedenken, das ist freilich nicht machbar. Bei unserem Beten kommt es jedoch darauf an, immer mehr hineinzuwachsen in eine Sicht der Dinge und Geschehnisse, die der Sicht Gottes entspricht. Und die ist uns im Gesamtzeugnis der Heiligen Schrift und auch in einzelnen Aussagen deutlich geoffenbart.

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