60 Jahre Ökumenischer Christusdienst

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Drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg – also vor 60 Jahren – haben Br. Eugen Belz, Otto Siegfried von Bibra, Klaus Hess und Paul Riedinger eine kleine Schrift und einen Aufruf herausgegeben. Beide trugen den Titel: Oekumenischer Christusdienst.

Im Vorwort schrieb Klaus Hess:

„Es ist uns immer klarer und beschämender unter dem Ruf Gottes bewusst geworden, dass seine heilige Liebe – in Christus Jesus Mensch und Opfer geworden – zugleich die eine unteilbare Wahrheit ist. Ohne Umkehr und Rückkehr zu der heiligen Liebe Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und damit zueinander ist keine Heilung unserer Schäden möglich, welcher Kirche, welchem Volke, welchem Stand und Beruf wir auch angehören.“

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Lob der Kirche

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Die heilige Kirche Gottes ist da,
sie ist geschaffen und lebt und betet und redet und handelt.
Ich glaube: darum gehöre ich dazu,
darum bin ich mit allen, die glauben, verbunden in dieser Kirche und nichts und niemand kann mich scheiden von ihr oder ausstoßen aus ihr.

Ich glaube:
trotz der sichtbaren Spaltung,
trotz der sichtbaren Verfehlungen und Entheiligungen,
trotz aller Ausschließlichkeiten und Machtausübungen,
trotz Lauheit und Verweltlichung und was es sei –
die wahre, heilige katholische Kirche ist unzerstörbar
durch alle Zeiten, durch alle Räume hindurch um deswillen, der sie aus sich selbst erschaffen hat, lebendig und wirklich.

Ich glaube
ihre heilige und umfassende,
alle Glaubenden einschließende,
alle Getauften segnende
und alle Menschen zu Gott hin rufende Gegenwart,
der ich selbst auch angehöre in Zeit und Ewigkeit.

In diesem Glauben sind alle und ist alles eingeschlossen,
was sich zur Kirche Christi bekennt
und in ihr und aus ihr geworden ist,
auch die Schwierigen,
die Einseitigen und die Anmaßenden.

Klaus Heß

Klaus Heß

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