Gemeinsam unterwegs…

Kommunität Imshausen

Die Kommunität Imshausen lebt als Gemeinschaft seit 1957 auf dem Tannenhof bei Imshausen-Bebra in Hessen. Die Mitglieder wissen sich von Gott gerufen zu einem verbindlichen, geschwisterlichen Leben. Miteinander auf dem Weg, üben sie täglich von Neuem, auf Gottes Wort zu hören und im Beten und Tun darauf zu antworten, materielle und geistige Gaben zu teilen und im Mitmenschen die Schwester, den Bruder zu erkennen. Der Wechsel von Zeiten des Gebets, der Arbeit und der Muße bestimmt die Tage. Zentrales Ereignis in der Woche ist der festliche Gottesdienst. 

Miteinander wollen sie einen Ort der Gastfreundschaft, der Stille und der Einkehr bereiten, im Einklang mit der Schöpfung leben – z. B. durch einen einfachen Lebensstil – und sich den Fragen der Zeit stellen. 

In der evangelischen Kirche entstanden und verwurzelt, haben sie von Anfang an auch wesentliche Impulse von katholischen Gemeinschaften bekommen und leben heute in einem Netz weltweiter ökumenischer Kontakte. 

Schwangerenhilfe-Hall e.V.

Kommunität Imshausen

Serafim Joantă

Serafim Joantă, Jahrgang 1948, geboren in Boholt, Rumänien, ist seit 1994 der Rumänisch-Orthodoxe Erzbischof und Metropolit für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa.
Heute gehören zu dieser Metropolie allein in Deutschland 63 Gemeinden und Niederlassungen, in Österreich 12 Gemeinden und in Luxemburg 1 Gemeinde. Der unter ihrer Jurisdiktion stehenden Rumänisch-Orthodoxen Diözese für Nordeuropa gehören weitere 37 Kirchengemeinden und Niederlassungen an. Metropolit Serafim ist als Liturg und Prediger, in Seelsorge und Gemeindeaufbau überaus engagiert. In zahlreichen Vorträgen bei orthodoxen und ökumenischen Veranstaltungen vertritt er die Orthodoxie im Dialog mit dem Westen. Dabei ist es ihm ein Anliegen, die orthodoxe Theologie und ihre reiche liturgische, asketische und mystische Spiritualität zu erklären und zu vermitteln. Theologie ist dabei für ihn immer eine Frage der Gotteserfahrung und damit untrennbar mit dem Gebet verbunden. Theologie in seinem Verständnis wird durch Liturgie inspiriert, und die Liturgie bestätigt und feiert die Theologie.

Gemeinschaft christlichen Lebens

Gemeinschaft christlichen Lebens

Alex Lefrank – GCL (Gemeinschaft Christlichen Lebens)

Alex Lefrank, Jahrgang 1932, trat 1954 in den Jesuiten-Orden ein und wurde 1965 zum Priester geweiht. Er lebt derzeit als Mitglied der Jesuitenkommunität Mannheim in Bühl (Baden). Lefrank half entscheidend mit, dass die Exerzitien, die den Jesuiten durch Ignatius von Loyola ins Stammbuch geschrieben sind, in ihrer ursprünglichen Dynamik Verbreitung gefunden haben. 

Selbst jahrelang als Exerzitienbegleiter tätig, entwickelte er mit Mitgliedern der GCL (Gemeinschaft Christlichen Lebens) die Grundlagen für einen Ausbildungskurs für Exerzitienbegleiter. Viele der heutigen Angebote – auch im evangelischen Raum – sind geprägt von diesen Kursen.

 Neben der Begleitung von Einzelnen und Gruppen ist Lefrank als Autor tätig. In seinen Büchern und Artikeln beleuchtet er das Zeitgeschehen in Kirche und Welt stets vom Evangelium her und mahnt kritisch, diese Entwicklungen nüchtern anzuschauen und zu deuten. Seine Veröffentlichungen sind in der ignatianischen Spiritualität verankert und zeigen darin den Weg Jesu und seiner Nachfolger heute – als Einzelne und als Gemeinschaft aus dem Glauben – auf.

Gemeinschaft christlichen Lebens

Gemeinschaft christlichen Lebens

SCHWANGERENhilfe – Hall e. V.

Der Verein SCHWANGERENhilfe – Hall e. V. wurde 2007 durch eine überkonfessionelle Initiative gegründet mit dem Ziel, Frauen und Familien in Not- und Konfliktsituationen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft zu begleiten. 

Die Mitarbeiter verknüpfen dabei psychosoziale Beratung mit konkreter Hilfe und bieten Familien individuelle Unterstützung auch über die Geburt hinaus an.
Sie arbeiten auf der Grundlage eines ganzheitlichen, christlich geprägten Menschenbildes. Die Beratung ist zielorientiert auf den Schutz des Lebens und erfolgt zugleich im Prozess der Beratung ergebnisoffen. 

Das Team besteht aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und ist eingebunden in das Beratungsnetzwerk des Weißen Kreuz e.V..

SCHWANGERENhilfe - Hall e. V.
Vereinigung vom gemeinsamen Leben im Ökumenischen Christusdienst

Die Vereinigung vom gemeinsamen Leben im Ökumenischen Christusdienst wurde ursprünglich 1928 gegründet. Nachdem sie während der Naziherrschaft verboten war, kam es 1947 zur Wiedergründung. – Aus ihrer Rechenschaft: „Sie ist bruderschaftlicher Zusammenschluss von Christen aller Bekenntnisse, die sich bei voller Würdigung und Wahrung der durch Abstammung oder Gewissensüberzeugung überkommenen konfessionellen Zugehörigkeit und Unterschiede im Gehorsam des Evangeliums genötigt wissen und gedrängt fühlen, die von Jesus Christus erbetene göttliche Einheit und Lebensgemeinschaft aller Christusgläubigen im Dreieinigen Gott zu bezeugen, ihr zu dienen und sichtbaren Ausdruck zu geben.“


Gebetshaus Augsburg

Jesus ist es wert, bei Tag und bei Nacht auf die leidenschaftlichste Weise angebetet zu werden. Und genau das versuchen wir auf unsere Weise: mit Musik, vielen jungen Leuten und mit einem Herzen für die Einheit der Christenheit.


Jesus-Bruderschaft Gnadenthal

Die Jesus-Bruderschaft Gnadenthal ist eine kommunitäre Lebensgemeinschaft von zölibatär lebenden Frauen und Männern und von Familien. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Kirchen und Konfessionen, denen sie weiterhin angehören. Das Leben in der Kommunität ist geprägt durch Gebet, Gemeinschaft und Arbeit. – Aus dem Selbstverständnis: „Jesus Christus ist der Herr – in seiner Menschwerdung ist er uns Bruder geworden. Er gibt unserem Leben Sinn (Mt 23,8). Seine Liebe zu Gott und den Menschen motiviert uns zu einem Leben in gegenseitiger Verbundenheit (Apg 2,42). Seine Bitte, dass alle eins seien, damit die Welt glauben kann (Joh 17,21), ist auch unser Gebet und fordert uns täglich heraus.“


Wirtschaft in Gemeinschaft (WiG)

An der Wirtschaft in Gemeinschaft (WiG), im Mai 1991 von Chiara Lubich   (Fokolar-Bewegung) gegründet, beteiligen sich weltweit Unternehmer, Arbeitnehmer, Führungskräfte, Verbraucher, (Klein-) Anleger sowie Wirtschaftswissenschaftler und -politiker. Sie setzen sich auf verschiedenen Ebenen für eine Wirtschaftspraxis und eine Umgangskultur ein, die geprägt sind von den Werten Gemeinschaft, Uneigennützigkeit und Gegenseitigkeit und entfalten diesen Lebensstil in der Wirtschaft als Alternative zum dominierenden kapitalistischen System. Zur Verwirklichung ihres Projekts entwickelt die WiG ein breites Bildungsprogramm zur Kultur des Gebens für junge Leute, Unternehmer und interessierte Bürger. Die Gewerbe- und Industrieparks der WiG bilden einen typischen und wichtigen Ort der Entwicklung und Außendarstellung.


Communität Christusbruderschaft Selbitz

Die Communität Christusbruderschaft Selbitz, ein evangelischer Orden innerhalb der lutherischen Kirche, wurde 1949 von Hanna und Pfarrer Walter Hümmer gegründet. Zentrum der Communität ist das Ordenshaus in Selbitz/Oberfranken, weitere Konvente befinden sich in Wittenberg, Leipzig, Bayreuth, München und in der Nähe von Hersbruck. –
Die Gemeinschaft lebt innerhalb der und im Gegenüber zur evangelisch-lutherischen Kirche in ökumenischer Offenheit. Lebendige z.T. internationale Beziehungen bestehen zu anglikanischen, katholischen, orthodoxen Orden und Kommunitäten und zu freikirchlichen Gemeinden und Gemeinschaften. Das hohepriesterliche Gebet Jesu „auf dass alle eins seien“ ist Auftrag und Ziel.