[[Ignatius von Loyola]]

Ignatius-Loyola

Am Anfang seiner Bekehrung schien für Ínigo, der sich später Ignatius nannte, alles klar zu sein. Beim Gedanken, nach Jerusalem zu pilgern und fortan ein strenges Büßerleben zu führen, hatte er nachhaltige Zufriedenheit und Freude empfunden. Daraus meinte der Adlige von Loyola einen doppelten Schluss ziehen zu können: zum einen, dass Gott ihn in seinen Dienst gerufen habe, zum andern, dass Gottes Wille genau in dem bestehe, was ihm, Ínigo, durch den Kopf gegangen war, nämlich als Aszet im Heiligen Land zu leben. Nachdem er somit zu wissen glaubte, was er im Dienst Gottes zu tun hatte, wollte der Frischbekehrte sich durch nichts mehr davon abbringen lassen, seinen Plan, ins Heilige Land zu ziehen, in die Tat umzusetzen. Doch es sollte anders kommen, als ursprünglich vorgestellt.

(mehr …)

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

X