Editorial

Dies ist der 1. Artikel von 4 Artikeln zum Thema: Quatemberbote Nr. 252

Oswald-Chambers-241x300Am Anfang wollen wir uns dessen bewusst sein, dass wir von Gott geführt werden; doch wenn wir weiter fortschreiten, leben wir so sehr im Bewusstsein der Gegenwart Gottes, dass wir nicht mehr zu fragen brauchen, was Sein Wille ist, weil uns der Gedanke, einem anderen Willen zu folgen, gar nicht kommt.
Wenn wir gerettet und geheiligt sind, führt uns Gott mittels unserer eigenen, gewöhnlichen Entscheidungen, und wenn wir etwas wählen, das Er nicht will, hält Er uns davon zurück, und hierauf müssen wir achten. Sowie Zweifel vorhanden sind, halte sofort ein. Suche die Sache niemals durch eigene Begründungen zu stützen. Gott leitet unsere Vernunft, und wir sind Seinem Geist kein Hemmnis mehr durch unser beständiges Fragen: ‘Herr, was ist Dein Wille?
Oswald Chambers (1874-1917)

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden

Dies ist der 2. Artikel von 4 Artikeln zum Thema: Quatemberbote Nr. 252

Br. Johannes Junger

Jesus nennt den Himmel als den Ort des Willens Gottes. Wie im Himmel soll Gottes Wille auch auf Erden geschehen.
Meistens wird der Wille Gottes zuerst moralisch verstanden. Man meint ihn erfüllen zu können, wenn man sich in bestimmter Weise verhält, wenn man Gutes tut und Fehler vermeidet. Tatsächlich kennt das Neue Testament viele Worte, die solches nahelegen. Paulus schreibt an seinen Mitarbeiter: Das ist der Wille Gottes, eure Heiligung (1Thess 4,3; siehe auch 1Thess 5,18).
Weiter ermahnt Paulus: …

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Gottes Wille im Erweis seiner Liebe

Dies ist der 3. Artikel von 4 Artikeln zum Thema: Quatemberbote Nr. 252

Joachim Schwind

„Den Willen Gottes tun kann heißen: sich bescheiden, dass man diesen Willen nicht kennt; in der Unkenntnis aber, falls es möglich ist, warten; falls es nicht möglich ist, samt unserer Dunkelheit handeln, wie Blinde, die um ihre Blindheit wissen und sich trotzdem auf den Weg machen.
Weil man im Leben Gottes Willen Masche um Masche stricken soll, darf man daraus nicht schließen, dass wenn man eine fallen lässt, alle übrigen mitfallen. Nein, auch wenn wir einen Haufen Fehler machen, gibt es doch etwas Unzerstörbares, das allem widersteht, und immer erwartet uns der gleiche Wille Gottes wieder in der Minute, die auf unsere Weigerung folgt, diese mag klein oder groß sein.“
Aus: M. Delbrel: Frei für Gott, Einsiedeln 1991

Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt (Mt 7,18-21).

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Eine un-erhörte Frau

Dies ist der 4. Artikel von 4 Artikeln zum Thema: Quatemberbote Nr. 252

Brigitte Horneber

„Aber die Kirche hat ihren Auftrag nicht von Menschen und ist nicht Menschen und Zeiten verantwortlich, sondern dem ewigen Gott. Sie hat dem Volk, in das sie gestellt ist, das Wort und den Willen Gottes zu verkündigen, und sie hat ihm auch dadurch zu dienen, dass sie zugleich für sich und stellvertretend für das Volk Buße tut für das, was geschehen ist und fortdauernd geschieht.“

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