Hoffnung leben! I

Dies ist der 1. Artikel von 4 Artikeln zum Thema: Hoffnung leben

martin_luther
Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden, nicht ein Gesundsein, sondern ein Gesundwerden, nicht ein Sein, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung. Wir sind´s noch nicht, wir werden´s aber. Es ist noch nicht getan oder geschehen, es ist aber im Gang und im Schwang. Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg. Es glüht und glänzt noch nicht alles, es reinigt sich aber alles.
Martin Luther

Hoffnung empfangen

Michael Decker

„Hoffentlich…“ – sagen wir mehrmals jeden Tag. Hoffentlich geht es dir gut!“ – „Hoffentlich bleibt sie gesund!“ – „Hoffentlich hört es bald auf!“... Das sagt sich schnell dahin.

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Hoffnung leben! II

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Karin Baltruschat

Hoffnung erkennen

Hoffnung ist –

  • – die Erwartung der göttlichen Wiederherstellung des Menschenlebens
  • – die Erwartung einer weltumfassenden Gotteshilfe
  • – die Klarheit über das Endziel der Geschichte
  • – die Erwartung der Wiederkunft Christi
  • – der zureichende Schutz gegen die schwersten Angriffe.

So gliedert Ralf Luther in seinem neutestamentlichen Wörterbuch den Artikel „Hoffnung.

Er spricht mich an, ich halte ihn für zutreffend und freue mich, dass es hier gelungen ist, eine geistliche Wahrheit knapp, umfassend und trotzdem klar auszudrücken. Aber kurz danach gehe ich zur Tagesordnung über, das Gelesene oder Gehörte wird vergessen, anderes wird wichtig. Ich hatte es nur mit dem Kopf verstanden; es ist nicht tiefer gesunken, hat sich nicht in mir eingewurzelt, mir keine konkreten Schritte eröffnet und damit
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Hoffnung leben! III

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Andrew White – Mit freundlicher Genehmigung des Brunnen Verlags Gießen aus: Andrew White, Der Pfarrer von Bagdad, Gießen 2009

Hoffnung wagen

Unknown

C.Andrew White, Jahrgang 1964, ist anglikanischer Pfarrer und Arzt. Lange wirkte er an der Kathedrale von Coventry. Seit dem Ende des Irakkriegs engagiert er sich trotz seiner schweren Multiple-Sklerose-Erkrankung in Bagdad. Hinter den Kulissen übt er eine Friedensmission, die verfeindete Menschen in Verbindung bringt. Täglich setzt er in der Hoffnung auf Versöhnung sein Leben aufs Spiel.

Wenn um einen herum der Krieg tobt, kann Friedensarbeit ungeheuer aufreibend sein. Dies ist nicht die Art Arbeit, wo man den Menschen sagen kann: „Kommen Sie morgen wieder.“
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Hoffnung leben! IV

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Michael Decker

Hoffnung gestalten

Comenius
In der Notzeit des Dreißigjährigen Krieges vertrat Johann Amos Comenius, der große Pädagoge des 17. Jahrhunderts und Bischof der sterbenden Brüderkirche, bereits den modernen ökumenischen Gedanken. Comenius beklagte die Aufsplitterung der Christen in Konfessionen, Meinungen und Riten und hielt auch die Reformation für noch unabgeschlossen, weil sie die Menschen noch nicht genügend auf ein Leben in den Fußspuren Jesu geführt habe. – In der Kirchengeschichte hat die Person und ihr Wirken helle Hoffnungszeichen gesetzt, an die wir gerne erinnern.
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