Das Heilige bewahren I

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segen2Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist (Eph 1,18). Der Apostel bittet, dass denen, die zur Hoffnung berufen sind, die Augen erleuchtet werden und sie Herrlichkeit schauen. Denn die Hoffnung richtet sich auf das reiche, herrliche Erbe, das alle erwartet, die Jesus Christus nachfolgen. Der Apostel nennt sie die Heiligen, weil der Herr aus Gnade an ihnen gehandelt hat.

In drei Beiträgen leuchtet die Herrlichkeit auf, die zukünftig ist und doch schon heute Menschen erfasst.

Herbert Lauenroth

Zum Kinde reifen – Sehend werden

Innenansichten der Weggemeinschaft christlicher Gemeinschaften, Kommunitäten und Werke

hemmerleIch wünsche uns Osteraugen,
die im Tod bis zum Leben,
in der Schuld bis zur Vergebung,
in der Trennung bis zur Einheit,
in den Wunden bis zur Herrlichkeit,
im Menschen bis zu Gott,
in Gott bis zum Menschen,
im Ich bis zum Du
zu sehen vermögen.
Und dazu alle österliche Kraft.
Klaus Hemmerle

Erleuchtete sind Osteraugen.
Augen, die weiter sehen, die jede Äußerlichkeit auf eine ihr innewohnende Wahrheit durch-schauen, aus beengten Verhältnissen befreien, in eine zuvor ungekannte Weite führen, also im W/Ortsinn: erlösen.
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Das Heilige bewahren II

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Frieder Rebafka

Sehnsucht nach Bewahrung des Heiligen

athosOrthodoxe Mönche vom Berg Athos zwischen vergehender Welt und kommender Herrlichkeit

Vor einigen Jahren besuchte ich mit einer kleinen Männergruppe den Berg Athos und lernte das Leben der Mönche in verschiedenen Klostereinrichtungen kennen. Vom Reichtum des Glaubens und Lebens der Athosmönche kann ich hier nur einige wenige Beobachtungen und Erfahrungen herausgreifen. Der Berg Athos steht nach über 1000 Jahren heute noch als Herz und Hort orthodoxen christlichen Glaubens. Er bewahrte das unversiegbare byzantinische Wesen und das urchristliche Mönchtum, in allen seinen historischen Ausformungen, inmitten einer säkularen Welt. Zur Zeit befinden sich auf dem Athos 20 Klöster mit
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Das Heilige bewahren III

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Frieder Schröter

Das himmlische Jerusalem

Ich kann mir gut vorstellen, dass Gott sehnsüchtig darauf wartet, dass seine Vollendung bald geschehen kann.
Worauf wartet er wohl noch?

Er könnte ja wahrhaftig seine schöne neue Welt alleine machen. Aber Gott ist anders. Er wartet auf seine Menschen. Er rüstet sie zu, um sie als das neue Jerusalem, die heilige Stadt, die Braut des Lammes in diese Schöpfung hineinzusetzen wie einst den Menschen in die erste Schöpfung. So wie damals der Mensch von Gott gebraucht wurde, so jetzt das neue Jerusalem. Zu diesem Ziel baut Jesus seine Gemeinde. Zu diesem Ziel ist sie immer noch in der Werkstatt der heiligen Dreifaltigkeit. Es dauert offensichtlich ein bisschen länger, dass wir passend werden und dass wir wirklich brauchbar werden, dass er mit uns regieren kann.
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