Loren Cunningham
A Baptist minister told how God called him to minister among Catholics in South America. He protested, „But God, how can I work with them? I don’t agree with all they do and believe!“ He said that God replied to him, „I work with you and I don’t agree with all you do and believe, either!“

Loren Cunningham, Gründer von YWAM

Oswald Chambers
Er wird ihn unterweisen den besten Weg (Psalm 25,12).
Am Anfang wollen wir uns dessen bewusst sein, dass wir von Gott geführt werden; doch wenn wir weiter fortschreiten, leben wir so sehr im Bewusstsein der Gegenwart Gottes, dass wir nicht mehr zu fragen brauchen, was Sein Wille ist, weil uns der Gedanke, einem anderen Willen zu folgen, gar nicht kommt. Wenn wir gerettet und geheiligt sind, führt uns Gott mittels unserer eigenen, gewöhnlichen Entscheidungen, und wenn wir etwas wählen, das Er nicht will, hält Er uns davon zurück, und hierauf müssen wir achten. Sowie Zweifel vorhanden sind, halte sofort ein. Suche die Sache niemals durch eigene Begründungen zu stützen und zu sagen: “Ich frage mich, weshalb ich dies nicht tun sollte.” Gott unterweist uns in unseren Entscheidungen, das heißt, Er leitet unsere Vernunft, und wir sind Seinem Geist kein Hemmnis mehr durch unser beständiges Fragen: “Herr, was ist Dein Wille?”

Oswald Chambers

Frère Roger
„Geprägt vom Lebenszeugnis meiner Großmutter fand ich, wie sie, meine Identität als Christ darin, in mir den Glauben meiner Ursprünge mit dem Geheimnis des katholischen Glaubens zu versöhnen, ohne mit irgendjemandem zu brechen.“

Frère Roger, Gründer von Taizé

Ephräm der Syrer
„Geheimnisvoll waltest du überall, Herr, und überall bist du verborgen. Du bist in der Höhe zugegen, und sie fühlt dich nicht; du bist in der Tiefe zugegen, und sie umgreift dein Wesen nicht. Ganz bist du nur Wunder, wo immer wir dich suchen. Nahe bist du und ferne. Wer gelangt zu dir? Der forschende Geist mit all seinen Sinnen vermag es nicht. Dir naht der Glaube nur, nur die Liebe, nur das Gebet.“ 

Ephräm der Syrer

Johann_Christoph_Blumhardt
Das Erste, was not tut, ist eine neue Bekehrung der Christenheit, jedoch in völligerer Art, als man’s im kleinen sieht. Dass dies wahr werde, muss ernstlicher gekämpft, biblischer gepredigt, dringlicher gebetet werden. Was hätten wir erst an Christus, wenn Sein Geist völlig in uns wirken würde! Dann würde die Verzagtheit aufhören, in die wir so oft verfallen, dann würde auch manches Murren und verdrossene Wesen zum Ziel kommen. Es wäre der Geist der Wahrheit wirksam, da würde vom Streit viel aufhören in der Christenheit; da würde man einiger sein, man würde den Sachen auf den Grund sehen und würde sich miteinander verständigen und würde am allerwenigsten aus vorübergehenden Missverständnissen Hass und Neid entstehen lassen. Denken wir, was das Evangelium für einen neuen Eindruck schnell wieder machte, wenn auf einmal durch die Gabe des Heiligen Geistes alle Konfessionen, alle Sekten und Spaltungen miteinander eins würden, soweit sie gläubig wären, mithin alle ihre trennenden Unterschiede fahren ließen, um nur miteinander der Liebe Jesu gewiss zu sein unter dem Genuss Seiner Herrlichkteit. Tag und Nacht sollten wir rufen: Herr, gib uns doch wieder den Heiligen Geist, damit Er uns eins macht, wie Du, Vater, mit dem Sohn eins bist!

Johann Christoph Blumhardt

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