Kategorie: Quatemberbote Nr. 260

Quatemberbote Nr. 260 – Januar 2014 – Thema: Vom Wohnen Gottes

Quatemberbote Nr. 260

Hoffnung auch da, wo nichts mehr zu hoffen ist?

In einer Ehe schleicht sich leicht ein Nebeneinander in der Routine des Alltags ein. Durch einen möglicherweise harmlosen Anlass kann’s plötzlich ganz schwierig werden. Mit ungeahnter Wucht kann ein Konflikt hochkommen, der schon seit Jahren verborgen da war. Auf einmal scheint es fast aussichtslos, damit fertig werden zu können. Welche Hoffnung gibt es da noch?

Quatemberbote Nr. 260

Bleiben

„Bleiben” ist ein kostbares biblisches Wort – jemand hat gesagt, es ist ein Gottes-Wort. Es gilt gleicherweise für Gott und für uns Menschen: Einerseits Gott in seiner nicht nachlassenden, bleibenden Liebe zu uns und andererseits der Mensch, der in Gottes Gegenwart wohnen, bleiben darf.

Quatemberbote Nr. 260

Kostet und seht

Solange wir leben, hat jeder noch immer eine Wegstrecke des Glaubens vor sich. Im Glauben ergreifen wir das Wort des Evangeliums und bitten den Heiligen Geist, dass er uns die göttlichen Wahrheiten in Herz und Sinn lebendig erhält. Dabei ist die Tischgemeinschaft Jesu Christi die intensivste, ganzheitliche Weise des Glaubens, bei ihm zu bleiben. Wer diese Gemeinschaft sucht und in ihr aufgenommen ist, tritt persönlich immer wieder in die Nähe Gottes ein. Jedesmal wenn wir wieder kommen und glauben, wenn wir in, mit und unter Brot und Wein den Leib und das Blut Christi empfangen, kehren wir zurück in die geheimnisvolle Kommunion mit dem auferstandenen Herrn. Wir vollziehen und erfahren das, was wir glauben: er in uns, wir in ihm. Er bleibt gewiss und unverbrüchlich in unserem Dasein; wir dürfen uns in seine Nähe flüchten und mit allem, was uns ausmacht, bei ihm wohnen bleiben.