Jahr: 2017

Einheitsgebet - Betrachtungen

38. BETRACHTUNG – Vereinige uns zu unserem ganzen Heil an Leib, Seele und Geist

Eine neue Ganzheit des Lebens leuchtet mit den drei Zusammengehörigkeiten auf. Man kann nicht nur über ein Drittel des Menschen nachsinnen, um seine Person erkennen zu können. So kann auch nicht das ganze Heil auf ein Drittel begrenzt sein, etwa auf die Seele. Die ewige Bestimmung des Menschen schließt Leib, Seele und Geist ein. Das scheint allmählich sowohl der Wissenschaft als auch der Theologie zu dämmern. Der Begriff der Seelsorge verschwindet daher allmählich. Man erkennt, wie sehr ein leiblicher Mangelzustand sich wie Mehltau über die Seele legt oder wie das Wissen die Seele bedrängen kann.

Einheitsgebet - Betrachtungen

36. BETRACHTUNG – Vereinige uns zu aller Heiligen und der Engel Freude

Für einen Christen ist es ganz selbstverständlich, die Engelswelt als eine tatsächliche göttliche Dimension nicht nur zu glauben, sondern in der Heiligen Schrift als selbstverständlich bezeugt zu wissen. In der Tat wimmelt es dort von Engelserscheinungen. Aber auch die Menschheitsgeschichte aller Jahrhunderte greift das Geheimnis der Engel auf und versucht diesen unsichtbaren Wesen eine Gestalt zu geben. Davon zeugen die Kirchen und die Friedhöfe. Besonders vielschichtig stellt die Malerei die verschiedensten Bilder vor Augen. Das hat sich bis zu Marc Chagall durch die Zeiten gehalten.

Einheitsgebet - Betrachtungen

34. BETRACHTUNG – Vereinige uns zum Kommen des Himmelreiches

Die selbst den Christenmenschen eigene Interpretation des Himmelreichs ist meist vom Idealzustand des Lebens geprägt. Dazu gehört vor allem die Abwesenheit alles Bösen, kurzum ist der paradiesische Zustand gemeint. Das alles gehört aber zu den Begleiterscheinungen. Himmelreich sprengt alle Vorstellungswelten, weil sich keinesfalls eine Wiederherstellung des Schöpfungszustands ereignet, sondern sich eine globale

Einheitsgebet - Betrachtungen

33. BETRACHTUNG – Zu Gottes alleiniger Ehre

Was immer auch im Leben Jesu geschah, es geschah zur Ehre seines himmlischen Vaters. Das hat er eindrücklich in seiner Jerusalemer Rede den Juden verkündigt. Was uns im Johannes-Evangelium davon überliefert wurde, ist wie eine MAGNA CHARTA und sollte jedem Christen heilig sein. In Joh 5, 17ff gibt Jesus Einblicke in seinen Bezug zum Vater, in die Art und Weise seiner Wirksamkeit und wie alles gipfelt (Vers 44) in der Ehre, die letztlich bei Gott ist und bleiben wird in Ewigkeit.