Monat: Januar 2017

Einheitsgebet - Betrachtungen

10. BETRACHTUNG – Durch deinen Opfertod AM KREUZ hast du die Welt erlöst

Jesus starb nicht irgendwo und irgendwie. Es war sogar die Raffinesse der aufgehetzten Volksmenge, ihn durch die römische Besatzungsmacht hinrichten zu lassen: „Kreuzige ihn! Kreuzige ihn“. Diese Art der Exekution war im ganzen Herrschaftsgebiet dem nordeuropäischen Galgen gleichzu-setzen. Damit setzte man Jesus den schlimmsten Verbrechern gleich. In Mt 20,17-20 profezeit der Herr seinen Jüngern:

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9. BETRACHTUNG – DURCH DEINEN OPFERTOD hast du die Welt erlöst

Ein Christenmensch weiß sehr wohl um die Bedeutung des Kreuzes auf Golgatha: dass Jesu Leben im Tod seinen Höhepunkt fand. Dort vollendete sich die Rettungsabsicht Gottes. Solches bezeugt uns der Ausruf Jesu: Es ist vollbracht. Damit meinte er nicht das Ende des Leidens, sondern den Einbruch der Ewigkeit in die Zeit. Hebr 10,14 bezeugt: Mit einem Opfer hat Christus in Ewigkeit vollendet, die geheiligt werden.

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8. BETRACHTUNG – Durch deinen Opfertod hast du die Welt erlöst

Das Einheitsgebet lenkt unseren Dank auf die Zentralwirklichkeit des göttlichen Heils. Natürlich darf der Gläubige die einzelnen Anliegen des Lebens vor Gott bringen. Ich habe im Verlauf meiner Nachfolge nach geraumer Zeit gemerkt, wie alle Gotteshilfen Folgen der Welterlösung sind. Damit wird im Glaubensleben eine scheinbare Schwierigkeit auftauchen, weil das Zeugnis der Heiligen Schrift fast wie einschränkend eine Bedingung zur Erlösung formuliert, etwa in Joh 3,16: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

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7. BETRACHTUNG – Wir danken dir

So wichtig die Anbetung auch ist, muss sich ihr der Dank zugesellen. Anbetung ist die Schubkraft allen Betens und macht den Dank erst möglich. Anbetung hat mit Verklärung zu tun und Verklärung mit Erklärung. Im Vollzug des Gott-Schauens ersteht ein Bild von seiner Liebe, seiner Barmherzigkeit, seiner Allmacht und auch von seiner Wirksamkeit. Hier wird bereits deutlich, wie ausgedehnt und umfassend der Dank sein kann.

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6. BETRACHTUNG – Wir BETEN DICH AN

Mein dankbares Verhältnis zum 11-Uhr-Gebet korrigiert meine Frömmigkeit auf allen Ebenen des Betens. So hat es auch neue Prioritäten gesetzt, die ich sogar am liebsten den Gottes-diensten der Kirchen ins Stammbuch schriebe. Es betrifft z.B. den Introitus, also den Beginn des Gesprächs mit Gott. Zu-nächst scheint es logisch zu sein, nach der Begrüßung die Un- würdigkeit unseres Menschseins im Sündenbekenntnis auszudrücken und nach Absolution und Kyrie das Gloria anzustimmen. Analysiert man aber diese Ordnung, so treten zwei Fragen an die Oberfläche. Glauben die Beter wirklich, Gott wisse nicht, wer da vor ihm steht? Daraus resultiert die nächste Frage, wer im Gottesdienst wichtiger ist: Gott oder der Mensch?