Ökumenischer Christusdienst
 

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Gerhard Tersteegen
(1697-1769), ev.-reformiert

Gerhard Tersteegen

Ich glaube, dass sowohl in der Partei der Römisch-Katholischen als unter den Lutheranern, Reformierten, Mennoniten die Seelen zu dem höchsten Gipfel der Heiligung und Vereinigung mit Gott gelangen können.

Papst Johannes Paul II.
am 25 Januar 1989

Papst Johannes Paul II.

Demütigend ist der Bruch der Einheit; demütigend ist die Spaltung. Möge bald der Tag kommen, an dem wir alle, die an Christus glauben, untereinander versöhnt voll Freude den Herrn anrufen. Irrsinn ist die Spaltung, die sich bedauerlicherweise in der Kirchengeschichte ereignet hat. Die neue, verstärkte Sorge um die Einheit, die die Herzen aller Christen bewegt, ist gewiß als eine besondere Gnade des Heiligen Geistes in unseren Tagen zu betrachten."

Ludwig Albrecht, kath.-apostolisch

Ludwig Albrecht

Aber trotz ihrer Zerrissenheit in viele Sekten und Parteien ist die Kirche in Gottes Augen nur eine. Die Bannstrahlen und Ketzergerichte, durch welche die einzelnen Abteilungen der Kirche sich gegenseitig ausschließen und verdammen, sind im Himmel nicht anerkannt. Gott sieht alle Getauften in ihrer Gesamtheit als das eine Volk des neuen Bundes an... Was ist nun bei diesem Verfall in der Kirche die gemeinsame Pflicht aller Getauften? Nicht Beschönigung oder Rechtfertigung der vorhandenen Unheiligkeit, nicht gegenseitige Anklage in selbstgerechtem, pharisäerhaften Geist, sondern Buße, aufrichtige Buße.

Gerhard Belker, röm.-katholisch

 Gerhard Belker

Würde Martin Luther heute seine Anliegen von damals einbringen, dann käme es gar nicht mehr zu einer Reformation.
Zur Kirchenspaltung: Dass es dazu gekommen ist, ist auch eine Schuld unserer Kirche. Wir hätten einfach hellhöriger sein müssen.

Peter Strauch,
Ehemaliger Vorsitzender
der Deutschen Evangelischen Allianz

Peter Strauch

“Angesichts der gegenwärtigen und kommenden Herausforderungen müssen Christen in einer neuen Qualität zusammen stehen und zusammen arbeiten. Nur so können wir durch Gebet, Evangelisation und gesellschaftsrelevante Arbeit gemeinsam Verantwortung für unser Land und unsere Orte übernehmen.”

Papst Johannes Paul II.
"Die Grenzen der Hoffnung
überschreiten”, Seite 179 f.

Papst Johannes Paul II.

Gottes Ratschlüsse sind oft unergründlich: Erst im Jenseits wird es uns gegeben sein, wirklich 'zu sehen' und zu verstehen. Doch vielleicht ist es ja möglich, jetzt schon den Schimmer einer Antwort auf die jahrhundertealte Frage so vieler Gläubigen zu erhaschen: Warum hat der Heilige Geist nur all die vielen Teilungen und Feindschaften zwischen denen zugelassen, die ein und demselben Evangelium folgen und Jünger ein und desselben Christus, sind?
Ja, wir können uns tatsächlich fragen: Warum hat der Heilige Geist alle diese Teilungen zugelassen? Ihre Ursachen und ihr geschichtlicher Verlauf sind allgemein bekannt. Man kann sich allerdings zu Recht fragen, ob es nicht auch eine 'metageschichtliche' Ursache gibt.
Auf diese Frage können wir zwei Antworten finden. Eine eher negative Antwort sieht in dem Auseinanderbrechen der christlichen Einheit die bittere Frucht der Sünden der Christen. Eine andere, positivere, vertraut auf Ihn, der das Gute sogar dem Bösen, den menschlichen Schwächen abzugewinnen vermag. Könnte es nicht auch so sein, daß diese Auseinanderentwicklungen ein Weg waren und sind, um die Kirche die vielfältigen Reichtümer entdecken zu lassen, die im Evangelium Christi und in der von Christus bewirkten Erlösung enthalten sind? Vielleicht hätten diese Reichtümer anders nicht ans Licht gelangen können..."

Ökumenischer Christusdienst

 

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Zitate bekannter und unbekannter Christen zum
Thema Einheit.

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