Einheit der Christen

Diese Seiten stellen grundlegende Informationen zum Thema Einheit der Christen zur Verfügung.

Verantwortet wird diese Seite von Christen verschiedener Konfessionen und Kirchen.
Als jeweils aktueller Beitrag ist hier auch die vierteljährig erscheinende ökumenische Zeitschrift Quatemberbote zu finden.

Die Printversion kann hier bestellt werden: Quatemberbote bestellen

JL2014

Wir möchten hier noch mal auf unser “Forum” hinweisen. Eine gute Gelegenheit sich zu treffen (virtuell).

ÖCD-Forum

Monatsspruch – Juli 2014

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
Ps 73,23-24 (L)

Juli2014

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Einführung

Einheits-Gebet (Elf-Uhr-Gebet)

Michael Decker

Dieses Einheitsgebet hat viele Menschen – einzelne und Gemeinschaften – durch das letzte Jahrhundert begleitet. Als im Jahr 1908 Brüder vom gemeinsamen Leben ein stilles Haus in der Altstadt von Zürich bezogen, übte der Vorsteher der kleinen Gemeinschaft, Gotthilf Haug, eine Gebetsweise, aus der später dieses heute weitverbreitete Elfuhrgebet wurde.

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60 Jahre Ökumenischer Christusdienst

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Drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg – also vor 60 Jahren – haben Br. Eugen Belz, Otto Siegfried von Bibra, Klaus Hess und Paul Riedinger eine kleine Schrift und einen Aufruf herausgegeben. Beide trugen den Titel: Oekumenischer Christusdienst.

Im Vorwort schrieb Klaus Hess:

„Es ist uns immer klarer und beschämender unter dem Ruf Gottes bewusst geworden, dass seine heilige Liebe – in Christus Jesus Mensch und Opfer geworden – zugleich die eine unteilbare Wahrheit ist. Ohne Umkehr und Rückkehr zu der heiligen Liebe Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und damit zueinander ist keine Heilung unserer Schäden möglich, welcher Kirche, welchem Volke, welchem Stand und Beruf wir auch angehören.”

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Bußgebet

geb16
Das nachfolgende Bußgebet möge eine Anregung und Hilfe sein zu einem umfassenden Gebetsdienst im Sinne des Oekumenischen Christusdienstes. Vor Gott stehen und sich beugen, um so die Last und Schuld des ganzen Gottesvolkes durch alle Zeiten hindurch Ihm zu bringen, hat seinen Ursprung bereits im Alten Bund. Die Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel stellten sich wie Mose in den Riss. Die Beter der Psalmen gaben der Not der Menschen unter Schmerzen, leise und laut, eine Sprache in der Hoffnung auf Gottes Antwort. Die vielen Gotteszeugen unserer Tage tragen das „Herr, erbarme dich”, den Kyrieruf der Christenheit, bis an die Enden der Erde. Und der Schrei Jesu am Kreuz „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun”, erschüttert und öffnet still, verborgen und unbekannt die Herzen zu einem beständigen, bußfertigen Gebetsdienst – dies angesichts wachsender Gottesferne unserer Tage, gar völliger Abkehr von Ihm und seiner Liebe zu allen Menschen und angesichts der Zerstörung der ganzen Schöpfung:

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„Seht ihn!” – Jesus, den Gekreuzigten

Walter Goll

Jesus sehen

37003-Jesus-am-kreuzJesus zu sehen bzw. ihn zu kennen scheint etwas Selbstverständliches für uns Christen zu sein. Jedoch wissen wir, dass man Ereignisse und Menschen sehr verschiedenartig sehen und betrachten kann. Je nach Blickwinkel, gemachter Erfahrung oder auch entsprechend der Intensität der gelebten Beziehung zu jemandem sieht man einen Menschen auf unterschiedliche Weise. Die Augen eines jungen, verliebten Mannes richten sich ganz anders auf die Geliebte als die Augen eines verschüchterten Mädchens auf den strengen Lehrer, der sie gerade zurechtweisen will.

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Adieu Entzauberung

Ein Brief an geistliche Mitarbeiter

„Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.”

Irgendetwas an diesem Gedicht von Joseph von Eichendorff spricht mich tief an. Ja, das Zauberwort, das alles zum Singen bringt. Doch irgendwie tun wir uns doch heute zunehmend schwer mit dem Märchenhaften und dem Zauber, oder? Mit dem Begriff „Entzauberung” ist unsere Zeit treffend zu umschreiben. Die Welt lässt sich rational erklären und es scheint vorbei zu sein mit den Geheimnissen.
Entzauberung gibt es aber nicht nur kulturgeschichtlich, sondern auch biographisch in der Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen und im Leben als Christen. Die Entzauberung eines christlichen Mitarbeiters oder Leiters ist zugleich ein notwendiger und ein schrecklicher Vorgang. Da gibt es die spezifische Aura, die einen geistlichen Mitarbeiter oder Leiter, einen Pfarrer, Priester oder Ordenschristen ohnehin umgibt. Wer selbst kein solcher ist, mutmaßt, dieser Mensch müsse gewiss ein ganz besonderer sein. Doch dann…

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