Einheit der Christen

Diese Seiten stellen grundlegende Informationen zum Thema Einheit der Christen zur Verfügung.

Verantwortet wird diese Seite von Christen verschiedener Konfessionen und Kirchen.
Als jeweils aktueller Beitrag ist hier auch die vierteljährig erscheinende ökumenische Zeitschrift Quatemberbote zu finden.

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Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.

Monatsspruch Januar 2017:
Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.
Lk. 5,5

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NEU

Die Broschüre zum Einheitsgebet mit dem Titel
„Einheitsgebet – Betrachtungen zu einem umfassenden Beten“
von Luitpold Schatz.

Neben 19 Artikeln aus dem Quatemberboten, die das Einheitsgebet erläutern, gibt es hier noch eine besondere und sehr ausführliche Ausarbeitung. Luitpold Schatz (1925 – 2014) hat sie als reife Frucht seines Lebens hinterlassen. 45 Betrachtungen zu einem umfassenden Beten einschl. einer Vielzahl von Anmerkungen sind da zu lesen. Sie sind aus einem jahrzehntelangen Beten als einer tiefen Begegnung mit Gott erwachsen. Damit wird ein unfassbarer Raum des betenden Staunens vor dem dreieinigen Gott eröffnet.

Die ersten 10 Betrachtungen sind hier veröffentlicht, weitere werden folgen. Ebenso eine PDF-Datei zum Download.

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Featured Artikel

Einführung

Einheits-Gebet (Elf-Uhr-Gebet)

Michael Decker

Dieses Einheitsgebet hat viele Menschen – einzelne und Gemeinschaften – durch das letzte Jahrhundert begleitet. Als im Jahr 1908 Brüder vom gemeinsamen Leben ein stilles Haus in der Altstadt von Zürich bezogen, übte der Vorsteher der kleinen Gemeinschaft, Gotthilf Haug, eine Gebetsweise, aus der später dieses heute weitverbreitete Elfuhrgebet wurde.

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Featured Artikel

60 Jahre Ökumenischer Christusdienst

oec-logo
Drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg – also vor 60 Jahren – haben Br. Eugen Belz, Otto Siegfried von Bibra, Klaus Hess und Paul Riedinger eine kleine Schrift und einen Aufruf herausgegeben. Beide trugen den Titel: Oekumenischer Christusdienst.

Im Vorwort schrieb Klaus Hess:

„Es ist uns immer klarer und beschämender unter dem Ruf Gottes bewusst geworden, dass seine heilige Liebe – in Christus Jesus Mensch und Opfer geworden – zugleich die eine unteilbare Wahrheit ist. Ohne Umkehr und Rückkehr zu der heiligen Liebe Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und damit zueinander ist keine Heilung unserer Schäden möglich, welcher Kirche, welchem Volke, welchem Stand und Beruf wir auch angehören.“

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Featured Artikel

Bußgebet

geb16
Das nachfolgende Bußgebet möge eine Anregung und Hilfe sein zu einem umfassenden Gebetsdienst im Sinne des Oekumenischen Christusdienstes. Vor Gott stehen und sich beugen, um so die Last und Schuld des ganzen Gottesvolkes durch alle Zeiten hindurch Ihm zu bringen, hat seinen Ursprung bereits im Alten Bund. Die Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel stellten sich wie Mose in den Riss. Die Beter der Psalmen gaben der Not der Menschen unter Schmerzen, leise und laut, eine Sprache in der Hoffnung auf Gottes Antwort. Die vielen Gotteszeugen unserer Tage tragen das „Herr, erbarme dich“, den Kyrieruf der Christenheit, bis an die Enden der Erde. Und der Schrei Jesu am Kreuz „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“, erschüttert und öffnet still, verborgen und unbekannt die Herzen zu einem beständigen, bußfertigen Gebetsdienst – dies angesichts wachsender Gottesferne unserer Tage, gar völliger Abkehr von Ihm und seiner Liebe zu allen Menschen und angesichts der Zerstörung der ganzen Schöpfung:

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10. BETRACHTUNG – Durch deinen Opfertod AM KREUZ hast du die Welt erlöst

 
 

Sowohl solche Bezeichnung als auch das nunmehr gängige Wort „Kruzifix“ verleitete die Christenheit schwerpunktmäßig dazu, solches zu einem Symbol für Leid und Schmerz zu erheben. Ich komme nicht umhin, das zu bedauern.- Luitpold Schatz (1925 - 2014), Stuttgart-Weilimdorf

Jesus starb nicht irgendwo und irgendwie. Es war sogar die Raffinesse der aufgehetzten Volksmenge, ihn durch die römische Besatzungsmacht hinrichten zu lassen: „Kreuzige ihn! Kreuzige ihn“. Diese Art der Exekution war im ganzen Herrschaftsgebiet dem nordeuropäischen Galgen gleichzu-setzen. Damit setzte man Jesus den schlimmsten Verbrechern gleich. In Mt 20,17-20 profezeit der Herr seinen Jüngern:

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9. BETRACHTUNG – DURCH DEINEN OPFERTOD hast du die Welt erlöst

 

Im Gottessohn Jesus verkörperte sich der Erlösungswille des Vaters- Luitpold Schatz (1925 - 2014), Stuttgart-Weilimdorf

 
Ein Christenmensch weiß sehr wohl um die Bedeutung des Kreuzes auf Golgatha: dass Jesu Leben im Tod seinen Höhepunkt fand. Dort vollendete sich die Rettungsabsicht Gottes. Solches bezeugt uns der Ausruf Jesu: Es ist vollbracht. Damit meinte er nicht das Ende des Leidens, sondern den Einbruch der Ewigkeit in die Zeit. Hebr 10,14 bezeugt: Mit einem Opfer hat Christus in Ewigkeit vollendet, die geheiligt werden.

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8. BETRACHTUNG – Durch deinen Opfertod hast du die Welt erlöst

 

Diese Welterlösung passiert nicht am jüngsten Tag, sondern ist eine Tatsache durch Jesus Christus und seine Lebenshingabe.- Luitpold Schatz (1925 - 2014),, Stuttgart-Weilimdorf

 
Das Einheitsgebet lenkt unseren Dank auf die Zentralwirklichkeit des göttlichen Heils. Natürlich darf der Gläubige die einzelnen Anliegen des Lebens vor Gott bringen. Ich habe im Verlauf meiner Nachfolge nach geraumer Zeit gemerkt, wie alle Gotteshilfen Folgen der Welterlösung sind. Damit wird im Glaubensleben eine scheinbare Schwierigkeit auftauchen, weil das Zeugnis der Heiligen Schrift fast wie einschränkend eine Bedingung zur Erlösung formuliert, etwa in Joh 3,16: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Hier wird die Erlösung aufgrund des Glaubens Einzelner verheißen. An anderen Stellen kommen noch weitere „Bedingungen“ hinzu, wie etwa die Taufe. Nun schließt hier das Eine das Andere nicht aus – im Gegenteil. Ohne die Welterlösung gäbe es keine Bekehrungen und keine Sündenvergebung und kein ewiges Leben. Diese Welterlösung passiert nicht am jüngsten Tag, sondern ist eine Tatsache durch Jesus Christus und seine Lebenshingabe.

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7. BETRACHTUNG – Wir danken dir

 

Im Rückblick auf mein Leben merke ich, wie wichtig ein Wachstum des Gebetslebens ist. Wunscherfüllungen zu erbitten gehört in die Kinderstube des Betens.- Luitpold Schatz (1925 - 2014), Stuttgart-Weilimdorf

 
So wichtig die Anbetung auch ist, muss sich ihr der Dank zugesellen. Anbetung ist die Schubkraft allen Betens und macht den Dank erst möglich. Anbetung hat mit Verklärung zu tun und Verklärung mit Erklärung. Im Vollzug des Gott-Schauens ersteht ein Bild von seiner Liebe, seiner Barmherzigkeit, seiner Allmacht und auch von seiner Wirksamkeit. Hier wird bereits deutlich, wie ausgedehnt und umfassend der Dank sein kann.

Wenn ich mich an meine ersten Gehversuche im Glauben erinnere, so bestand mein Dank-Reservoir hauptsächlich aus persönlich erlebbaren Eingriffen Gottes, seien es Bewahrungen oder Gebetserhörungen praktischer Art. Im Rückblick auf mein Leben merke ich, wie wichtig ein Wachstum des Gebetslebens ist. Wunscherfüllungen zu erbitten gehört in die Kinderstube des Betens. In der Offenbarung Kap. 11, 16 sieht Johannes die 24 Ältesten vor Gott sitzend und ihm zurufend: Wir danken dir Herr, allmächtiger Gott, dass du hast angenommen deine große Kraft und herrschest…

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6. BETRACHTUNG – Wir BETEN DICH AN

 

Anbetung will Gottes Wirklichkeit im Sinn von Anfang und Ende allen Seins zum Ausdruck bringen.- Luitpold Schatz (1925 - 2014), Stuttgart-Weilimdorf

 
Mein dankbares Verhältnis zum 11-Uhr-Gebet korrigiert meine Frömmigkeit auf allen Ebenen des Betens. So hat es auch neue Prioritäten gesetzt, die ich sogar am liebsten den Gottes-diensten der Kirchen ins Stammbuch schriebe. Es betrifft z.B. den Introitus, also den Beginn des Gesprächs mit Gott. Zu-nächst scheint es logisch zu sein, nach der Begrüßung die Un- würdigkeit unseres Menschseins im Sündenbekenntnis auszudrücken und nach Absolution und Kyrie das Gloria anzustimmen. Analysiert man aber diese Ordnung, so treten zwei Fragen an die Oberfläche. Glauben die Beter wirklich, Gott wisse nicht, wer da vor ihm steht? Daraus resultiert die nächste Frage, wer im Gottesdienst wichtiger ist: Gott oder der Mensch?

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