Einheit der Christen

Diese Seiten stellen grundlegende Informationen zum Thema Einheit der Christen zur Verfügung.

Verantwortet wird diese Seite von Christen verschiedener Konfessionen und Kirchen.
Als jeweils aktueller Beitrag ist hier auch die vierteljährig erscheinende ökumenische Zeitschrift Quatemberbote zu finden.

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Jahreslosung 2014

Hinweis: ÖCD-Forum hinweisen. Eine gute Gelegenheit sich zu treffen virtuell.

ÖCD-Forum

Monatsspruch – September 2014

Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken!
1. Chr. 22,13

September2014 - Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken!

Erklärung zu diesem Zeichen
Featured Artikel

Einführung

Einheits-Gebet (Elf-Uhr-Gebet)

Michael Decker

Dieses Einheitsgebet hat viele Menschen – einzelne und Gemeinschaften – durch das letzte Jahrhundert begleitet. Als im Jahr 1908 Brüder vom gemeinsamen Leben ein stilles Haus in der Altstadt von Zürich bezogen, übte der Vorsteher der kleinen Gemeinschaft, Gotthilf Haug, eine Gebetsweise, aus der später dieses heute weitverbreitete Elfuhrgebet wurde.

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Featured Artikel

60 Jahre Ökumenischer Christusdienst

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Drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg – also vor 60 Jahren – haben Br. Eugen Belz, Otto Siegfried von Bibra, Klaus Hess und Paul Riedinger eine kleine Schrift und einen Aufruf herausgegeben. Beide trugen den Titel: Oekumenischer Christusdienst.

Im Vorwort schrieb Klaus Hess:

„Es ist uns immer klarer und beschämender unter dem Ruf Gottes bewusst geworden, dass seine heilige Liebe – in Christus Jesus Mensch und Opfer geworden – zugleich die eine unteilbare Wahrheit ist. Ohne Umkehr und Rückkehr zu der heiligen Liebe Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und damit zueinander ist keine Heilung unserer Schäden möglich, welcher Kirche, welchem Volke, welchem Stand und Beruf wir auch angehören.”

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Bußgebet

geb16
Das nachfolgende Bußgebet möge eine Anregung und Hilfe sein zu einem umfassenden Gebetsdienst im Sinne des Oekumenischen Christusdienstes. Vor Gott stehen und sich beugen, um so die Last und Schuld des ganzen Gottesvolkes durch alle Zeiten hindurch Ihm zu bringen, hat seinen Ursprung bereits im Alten Bund. Die Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel stellten sich wie Mose in den Riss. Die Beter der Psalmen gaben der Not der Menschen unter Schmerzen, leise und laut, eine Sprache in der Hoffnung auf Gottes Antwort. Die vielen Gotteszeugen unserer Tage tragen das „Herr, erbarme dich”, den Kyrieruf der Christenheit, bis an die Enden der Erde. Und der Schrei Jesu am Kreuz „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun”, erschüttert und öffnet still, verborgen und unbekannt die Herzen zu einem beständigen, bußfertigen Gebetsdienst – dies angesichts wachsender Gottesferne unserer Tage, gar völliger Abkehr von Ihm und seiner Liebe zu allen Menschen und angesichts der Zerstörung der ganzen Schöpfung:

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Editorial

Die Welt ist Gottes so voll

Alfred_Delp_Mannheim

Alfred Delp Mannheim“ von Graf Foto

Alfred Delp (Jesuitenpater), am 2. Februar 1945 von den Nazis hingerichtet, hatte am 17. November 1944 mit gefesselten Händen aus seiner Zelle im Gefängnis Berlin-Tegel nachstehende Zeilen geschrieben:

Das eine ist mir so klar und spürbar wie selten:
Die Welt ist Gottes so voll.
Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen.
Wir aber sind oft blind.
Wir bleiben in den schönen und bösen Stunden hängen
und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunkt,
an dem sie aus Gott herausströmen.
Das gilt für alles Schöne und auch für das Elend.
In allem will Gott Begegnung feiern
und fragt und will die anbetende, hingebende Antwort.
Die Kunst und der Auftrag ist nur dieser,
aus diesen Einsichten und Gnaden
dauerndes Bewusstsein und dauernde Haltung zu machen und werden zu lassen.
Dann wird das Leben frei in der Freiheit, die wir immer gesucht haben.

“Seht hin!” – Was sehen wir?

Wie war dein Urlaub? Wenn wir uns nach Ferienzeiten im Kollegium unserer Schule wieder begegnen, gibt es oft angeregte Unterhaltungen. Lebhaft werden Erlebnisse und Eindrücke ausgetauscht. Was der oder die Einzelne für erzählenswert, für besonders schön oder auch besonders ärgerlich hält, ist allerdings sehr unterschiedlich. Während für die einen das Wetter eine große Rolle spielt, waren andere mit durchwachsenem Wetter ganz zufrieden. Manche berichten von beeindruckenden Bauwerken, andere eher von Begegnungen mit Menschen. Die einen empfanden den Service im Hotel mangelhaft, andere waren begeistert von ihrer einfachen Unterkunft.
Was wir von der Wirklichkeit aufnehmen, hängt nicht allein von unseren physischen Wahrnehmungsfähigkeiten ab. Es kommt auf die Perspektive an, die jemand einnimmt. Je nach Charakter oder Gestimmtheit bewerten Menschen Gesehenes, Gehörtes oder Erlebtes tendenziell positiv oder eher skeptisch. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Weise ihrer Wahrnehmung.

Entscheidend ist also nicht nur, was wir sehen, sondern vor allem, wie wir sehen.

“Seht hin!” – Wie sehen wir?

In den Altarräumen vieler Kirchen findet man neben der Heiligen Schrift Kerzen. Das scheint mir ein wichtiger Hinweis zu sein. Im Wort Gottes teilt uns Gott seine Wirklichkeit mit. Um sie aufzunehmen, greifen unsere gewohnten Perspektiven zu kurz. Wir brauchen Licht,

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Der letzte Aufbruch

Heimgang von Luitpold Schatz
Vielen der Leser des Quatemberboten war Luitpold Schatz wohlbekannt, nicht zuletzt als jahrelanger Redaktionsleiter des Quatemberboten. Am 16. Juli 2014 durfte er im hohen Alter von 89 Jahren heimgehen in die himmlische Heimat. Als unbeirrbarer Zeuge bruderschaftlichen Lebens und Diakon der Einheit wird er uns in Erinnerung bleiben. Ein von ihm selbst verfasster Artikel aus einer früheren Ausgabe sowie ein Gebet soll ihn nochmals zu Wort kommen lassen:

Noch einmal werde ich bebend machen nicht allein das Erdland, sondern auch den Himmel. Aber das Noch einmal macht die Verwandlung der Erschütterten zu Neugeborenen offenkundig, damit sie nicht mehr Erschütterte seien (Hebr 12, 26f nach Codex Sinaiticus).

Diese Aussage bezieht sich auf die Botschaft des Propheten Haggai: So spricht der Herr der Heerscharen: Nur noch einmal werde ich den Himmel und das Erdland, das Meer und die Wüstenei erschüttern.
(Hag 2,6).

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Von der Kraft der Auferstehung

Herr, unser Gott!
Deine gewaltige Kraft und Macht holte Jesus aus dem Grab und erhöhte Ihn zu deiner Rechten.
Es war die Stärke der Vaterliebe.
Sie sprengt auch heute noch Menschenherzen und erweckt neues Leben.
Es war ein Strahl von Gottes Allmacht.
Er erhellt heute noch und nicht minder die Wege der Menschen und setzt ihnen ein lohnendes Ziel.
Es war die Gegenwart Gottes.
Sie hebt heute noch den Menschen über sich selbst hinaus und lässt ihn aus ewigen Quellen leben.
Es war die göttliche Gnade.
Sie macht heute noch aus Verzagten Getröstete und Hoffende.
Es war der Zugriff des Himmels.
Er bewahrt heute noch Menschen vor Irr- und Abwegen und versetzt sie in Gottes Nähe.
Herr, unser Gott – ist das wirklich so?
Deine Macht und Stärke, die sich an uns erweist, soll dieselbe wie am Ostermorgen sein?
Wahrscheinlich brauchen wir deshalb erleuchtete Augen des Herzens, den neuen Blick.
So bitten wir Dich, Herr, lass uns sehend werden, damit wir Dich als unser Ziel,
als die Hauptsache in unserem Leben erkennen.
Amen

Luitpold Schatz

#WeAreN

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Denkt an die Gefangenen und nehmt an ihrem Schicksal Anteil, als wärt ihr selbst mit ihnen im Gefängnis. Habt Mitgefühl mit den Misshandelten, als wäre es euer Körper, dem die Schmerzen zugefügt werden. Hebr.13,3

Solidarität mit verfolgten Christen Setze ein Zeichen für Religionsfreiheit und Frieden!

„Wir sind Nazarener!“

– ein einfacher Buchstabe des arabischen Alphabets, aber einer mit Symbolkraft: Für Christen im Irak und in Syrien bedeutet das „u“ an ihrer Haustüre das Ende des friedlichen Zusammenlebens mit ihren arabischen Nachbarn. Mit dem arabischen Zeichen, das für „Nazarener“ – also die Christen – steht, künden die Kämpfer der Terrorgruppe „Isis“ den dort lebenden Christen Terror an. Wer nicht zum Islam konvertiert, eine Schutzsteuer zahlt oder Haus und Hof verlässt, verwirkt das Recht zu leben. Allein aus Mossul flohen seit Beginn der Vertreibungen zehntausende Christen. Sie leben aktuell provisorisch in Flüchtlingscamps, unterstützt von Hilfswerken wie Open Doors. Eine Rückkehr ist für die meisten undenkbar.

In der digitalen Welt formiert sich Widerstand: Aus dem Zeichen der Bedrohung ist dort in den letzten Wochen ein Zeichen der Solidarität und der Selbstoffenbarung geworden. Hunderttausende Christen rund um den Globus haben in Sozialen Netzwerken ihr Profilbild gegen das goldene „u“ auf schwarzem Grund ausgetauscht und mit dem Hashtag „#WeAreN“ getwittert. Das Symbol ist auf dem besten Weg, sich als Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen weltweit zu etablieren. Es signalisiert: Das Schicksal von Christen und anderen verfolgten Minderheiten – wo auch immer auf der Welt – ist uns nicht egal!

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